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Ratgeber · Offline- und SSD-Workflow

Dentalfotos lokal auf der Praxis-SSD organisieren.

Autor
Henrik Ridder, Zahnarzt und OralCapture-Entwickler
Stand
6. September 2026
Echte OralCapture-Speicheransicht zeigt Speichermodus, Zielordner und Erreichbarkeitsprüfung für eine Praxis-SSD
Echter, inhaltlich unveränderter Screenshot der aktuellen OralCapture-App: Speichermodus festlegen, Zielordner für die Sitzung freigeben und Erreichbarkeit prüfen. Die gezeigten Einstellungen und Inhalte sind synthetische Demo-Daten; es werden keine echten Patienten oder Patientendaten gezeigt.
KernworkflowOhne Cloud-Pflicht
SpeicherzielDurch die Praxis
StrukturPatient · Datum · Serie
BackupSeparat erforderlich

01

Was offline-first bei OralCapture bedeutet

Patient auswählen, Fotoprotokoll starten, Aufnahmen erstellen und strukturiert ablegen: Für diesen Kernablauf ist keine verpflichtende OralCapture-Cloud vorgesehen. Die Praxis behält die Entscheidung über das verwendete Speicherziel.

Offline-first bedeutet nicht, dass das iPhone grundsätzlich nie online sein darf. Installation, Updates und Apple-Abonnements laufen über den App Store und können zeitweise eine Internetverbindung benötigen.

02

Vom Behandlungsstuhl auf die Praxis-SSD

Eine kompatible SSD wird mit dem iPhone verbunden und in der Dateien-App als beschreibbarer Speicher geprüft. Anschließend wählt die Praxis den freigegebenen Zielordner in OralCapture aus.

Während der Aufnahme bleiben Patient, Sitzung und Fotoprotokoll miteinander verknüpft. Die Bilder können dadurch direkt in den vorgesehenen Fallkontext geschrieben werden, statt zunächst in einer allgemeinen Fotomediathek zu landen.

Vier Kontrollpunkte vom Anschluss bis zur lesbaren Testserie
  1. 01 · MediumSSD am Praxis-iPhone prüfen

    Anschluss, Adapter, Stromversorgung und beschreibbaren Ordner testen.

  2. 02 · ZielFreigegebenen Ordner wählen

    Das vorgesehene Speicherziel in OralCapture festlegen.

  3. 03 · StatusErreichbarkeit kontrollieren

    Vor der Aufnahme prüfen, ob das externe Ziel verfügbar ist.

  4. 04 · TestserieSchreiben und Lesen erproben

    Eine Demo-Serie speichern und am vorgesehenen Arbeitsplatz öffnen.

  • SSD, Adapter und Stromversorgung mit dem konkreten Gerät testen
  • beschreibbaren Zielordner in der Dateien-App prüfen
  • Speicherziel vor der ersten Patientensitzung kontrollieren
  • Übertragung und spätere Lesbarkeit regelmäßig stichprobenartig prüfen

03

Ordnerstruktur statt unsortierter Bildsammlung

Die Ablage orientiert sich an Patient, Datum und Fotoserie. Dadurch entstehen nachvollziehbare Strukturen, ohne dass jedes Bild nach der Behandlung einzeln umbenannt und verschoben werden muss.

Wie die Patientenkennung gestaltet wird und wie die Ablage mit der Praxissoftware oder dem Archiv zusammenspielt, sollte die Praxis vorab festlegen. OralCapture ersetzt keine Patientenverwaltungssoftware.

04

Lokale Speicherung gezielt begrenzen

Je nach Konfiguration kann die Praxis festlegen, ob Bilddateien ausschließlich extern geschrieben werden und wie der Praxis-SSD-Modus genutzt wird. Das ist besonders für BYOD-Konzepte relevant, bei denen private und berufliche Daten möglichst klar getrennt werden sollen.

Gerätesperre, App-Zugriff, Betriebssystem-Backups und Verhalten bei Verlust oder Reparatur müssen trotzdem separat geregelt werden. Ein externes Speicherziel löst diese Fragen nicht automatisch.

05

Eine SSD ist ein Speicherort – noch kein Backupkonzept

Auch eine lokale Ablage kann durch Defekt, Verlust, Fehlbedienung oder Schadsoftware ausfallen. Für behandlungsrelevante Dokumentation braucht die Praxis deshalb ein separates, regelmäßig geprüftes Sicherungs- und Wiederherstellungskonzept.

Verschlüsselung, Zugriffsrechte, Aufbewahrungsfristen, Protokollierung und sichere Löschung müssen in das IT- und Datenschutzkonzept der Praxis eingebunden werden. Welche Maßnahmen erforderlich sind, hängt von der konkreten Infrastruktur und Nutzung ab.

Häufige Fragen

Was Praxen vorab wissen möchten.

Funktioniert OralCapture vollständig ohne Internet?

Der vorgesehene Aufnahme- und SSD-Ablageworkflow benötigt keine verpflichtende OralCapture-Cloud. Für Installation, Updates und Apple-Abonnementverwaltung kann zeitweise eine Internetverbindung erforderlich sein.

Welche SSD kann verwendet werden?

Die Kompatibilität hängt von iPhone, Anschluss, Adapter, Stromversorgung, Dateisystem und iOS-Version ab. Das Medium sollte vor dem Praxiseinsatz mit dem konkreten Gerät getestet werden.

Verschlüsselt OralCapture die externe SSD automatisch?

Die Absicherung des Speichermediums hängt von der verwendeten Hardware und Praxis-IT ab. Eine geeignete Verschlüsselungs- und Backupstrategie sollte separat festgelegt werden.

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OralCapture ist offiziell für das iPhone verfügbar. Download, Testzeitraum und Abrechnung werden direkt über Apple abgewickelt.

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